What is TwinOxide?

Sonntag, 29. September 2013

TwinOxide ( Chlordioxid-Solution-CDS/CDL) auch gegen Legionellen wirksam?

Die folgenden Informationen sind aus einer Veröffentlichung von Biotraxx entnommen:

http://www.biotraxx.eu/product_info.php?products_id=327

TwinOxide zur Herstellung einer 0,3% Chlordioxid Lösung (CDS/CDL)

SET ergibt 1 Liter 0,3% Chlordioxidlösung
Der große Unterschied zu anderen Chlordioxidprodukten liegt darin, dass Sie sich mit TwinOxide jederzeit eine zu 99.99% reine und stabile Chlordioxidlösung (CDS/CDL) herstellen läßt. TwinOxide Eigenschaften sind durch patentrechtlich geschützte Zusammensetzung reproduzierbar. Ihr Vorteil für den Gebrauch von TwinOxide liegt darin das Sie sich flexibel Ihren Bedarf selbst produzieren und dadurch immer eine frische Chlordioxid-Lösung verfügbar haben. Der Preis ist zudem wesentlich günstiger als gekaufte Fertiglösungen. Die ungemischten Pulverkomponenten haben eine garantierte Haltbarkeit von mindestens 5 Jahren. TwinOxide® verfügt über eine Zulassung zur Trinkwasserdesinfektion (nach TVO 2001) und wird in vielen Anwendungsbereichen weltweit angewendet. 

Set Inhalt (ergibt 1 Liter 0,3% Chlordioxidlösung):1x TwinOxide Komponente A, Dose á 20 g
1x TwinOxide Komponente B, Dose á 20 g

Wir empfehlen Ihnen zum Ansetzen der Komponenten unser optional erhältliches TwinOxide Starter-Production-Set zu verwenden: Das Production-Set beinhaltet zwei leere 100 ml HDPE-Kunststoffflaschen, eine leere 50 ml Violettglasflasche mit Pipettenaufsatz sowie Meßlöffel und Meßbecher.

Einfache Anwendung - 2 Komponenten (A + B)

TwinOxide ist wirtschaftlich und exakt dosierbar. Die zwei Komponenten A + B werden nacheinander in Wasser gelöst um eine Basislösung herzustellen. Diese Lösung wird mit dem zu reinigenden Wasser versetzt bzw. zur Desinfektion in das Leitungssystem eingespeist. TwinOxide gewährleistet eine sichere und hochwirksame Trinkwasserdesinfektion gemäß TVO 2001, dem europäischen Qualitätsstandard DIN EN ISO 5961 sowie den Reinheit-Standards DIN EN 938 und DIN EN 973. 

Hinweis: Wässerige Chlordioxidlösungen unterscheiden sich erheblich von gasförmigem Chlordioxid. Wässrige Chlordioxidlösungen mit Konzentrationen bis zu 3% sind transportierbar und haben eine Stabilität von ca. 30 Tagen. Diese Stabilität steigt mit sinkender Chlordioxidkonzentration in der Lösung


Chlordioxid sollte ausschließlich zur Reinigung und Desinfizlerung von Wasser bzw. über Ultraschall-Vernebler zur Luftreinigung benutzt werden! Der japanische Wissenschaftler Dr.N.Ogata hat gezeigt, das bereits eine CI02 Konzentration von 0,084mg/m3 Luft ausreicht, um Grippeviren in der Luft zu inaktivieren. Die normale Haltbarkeit einer selbst hergestellten 0,3% Chlordioxidlösung auf Basis TwinOxide beträgt mindestens 30 Tage (gewöhnliche 2-Komponenten Tropflösungen max. 2-12 Stunden). Im Kühlschrank bei ca. 5°C und zusätzlich noch mit Violettglas geschützt hält es mindestens 60-90 Tage (bei doppelt destilliertem Wasser). Wenn Sie den Herstellungsvorgang beobachten, sehen Sie die aufsteigende Farbveränderung im Gefäß. Der Chlordioxidgehalt lässt nach der Mindesthaltbarkeitsdauer allmählich nach, dies können Sie an der heller werdenden Farbe erkennen. Über der Haltbarkeit hinaus, zerfällt das darin enthaltene Chlordioxid nur noch in Wasser und einer ganz geringen Menge von (fast nicht nachweisbaren) Natriumchlorid-Kochsalz. Sie brauchen also keine Befürchtungen zu haben wenn Sie sich bzgl. der Haltbarkeit nicht mehr sicher sind. 

Effektive Desinfektionswirkung mit starker Oxidationskraft 

Chlordioxid bietet Schutz gegen viele Mikroorganismen, insbesondere Bakterien wie Legionellen, E-Coli, Coliforme, sowie Viren, Pilze, Schleime und andere Pathogene im Wasser. In Rohrleitungen entfernt Chlordioxid den Biofilm, in denen sich Bakterien und Keime anreichern und verhindert dessen Neubildung. Chlordioxid besitzt eine um 260 % höhere Desinfektionswirkung und 10-mal mehr Oxidationskraft als Chlor, zusätzlich ist es farblos, geruchs- und geschmacks-neutral. Rückstandsfrei, da ein Gas.




TwinOxide ® wird in vielen Anwendungen eingesetzt wie z.B:
  • Private Trinkwasserdesinfektion
  • Private Hauswasserdesinfektion
  • Kommunale Trink- und Abwasserdesinfektion
  • Desinfektion von Industrieabwässern
  • Obst- und Gemüseindustrie
  • Maritime Industrie ( Schiffe aller Art)
  • Umweltsanierung
  • Reinigung von Anlagen in der Getränke- und Lebensmittelindustrie
  • Vieh- und Geflügelwirtschaft (Desinfektion von Spül- und Prozesswasser)
  • Desinfektion von Eis zur Transportsicherheit für Fische u.a.
  • Desinfektion von Tankwagen zur Beförderung von Lebensmitteln
  • Krankenhäuser
  • Gartenbau
Zur Behandlung von Geflügelschlachtkörpern mit Chlordioxid liegt ein Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vor:

http://www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/297.htm 

Darin heißt es unter anderem: „Auf der Grundlage verfügbarer Daten und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass eine Verarbeitung der Geflügelschlachtkörper (Abspülen, Garen) vor dem Konsum erfolgt, ist das Gremium der Auffassung, dass die Behandlung mit Trinatriumphosphat, saurem Natriumchlorit, Chlordioxid oder Peroxysäuren (Lösungen) unter den beschriebenen Anwendungsbedingungen keine Sicherheitsbedenken aufwirft.“


Herstellung der Chlordioxidlösung

Komponente A (rot) enthält Sodium Chlorite und Komponente B (blau) enthält Sodiom Bisulfate. Mit Hilfe unseres „TwinOxide Starters-Production-Set“ haben Sie alle Zusatzkomponenten die Sie zum Produzieren benötigen. Das Set enthält zwei leere HDPE-Kunststoffflaschen (lebensmittelecht) á 100 ml, eine 50 ml Violettglasflasche mit Pipettenaufsatz, 1 kleiner Meßlöffel sowie einen Meßbecher.
Damit Sie kurzfristig und schnell Ihre frische Chlordioxidlösung aktivieren können empfehlen wir mit Hilfe der Zusatzkomponenten wie folgt vorzugehen: 

Beispiel Möglichkeit A

Vorbereitung einer 2 Komponentenlösung (á 100 ml) und Aktivierung von 50 ml Chlordioxidlösung zur kurzfristigen Verwendung:
  • Markieren Sie sich die eine 100 ml HDPE-Flasche mit Komponente A und die andere mit Komponente B.
  • Befüllen Sie zuerst die beiden 100 ml HDPE-Flaschen mit jeweils 100 ml gereinigtem oder abgekochten Wasser (die beste Haltbarkeit erzielen Sie mit doppelt destilliertem Wasser*).
  • Anschließend entnehmen Sie 4 g der Komponente A und fügen es der gekennzeichneten Flasche (A) zu.
  • Dann nehmen Sie 4 g der Komponente B und geben das Pulver in die vorbereitete Flasche mit der Kennzeichnung (B).
  • Bem.: Diese beiden Lösungen können Sie gekühlt und abgedunkelt durchaus 1 bis 2 Jahre lagern.
  • Um eine fertige Chlordioxidlösung (0,3%) zu erhalten mischen Sie Komponente A und B im Verhältnis 1:1.
  • Füllen Sie den Meßbecher mit 25 ml der Lösung A und geben dies in die Violettglasflasche.
  • Anschließend wiederholen Sie dies mit Komponente B.
  • Bem.: Die Temperatur der beiden Lösungen sollte beim Abfüllen möglichst im Bereich 15 bis 20 °C liegen.
  • Verschrauben Sie die Violettglasflasche und lassen diese mindestens 4 Stunden stehen (nicht schütteln).
  • Nach 4 Stunden die Chlordioxidlösung fertig und kann angewendet werden.

HINWEIS: Die Haltbarkeit der aktivierten Lösung liegt bei ca. 3 bis 6 Monate, je nach verwendeter Wasserqualität. Die längste Haltbarkeit erzielen Sie mit doppelt destilliertem Wasser. Je besser die Wasserqualität ist, desto höher ist die Konzentration von Chlordioxid. Destilliertes Wasser, Umkehrosmosewasser oder gutes Quellwasser sind eine gute Vorraussetzung. Ebenfalls gut geeignet ist auch die Fiterung des Wassers mit einem Filtersystem wie z.B. NatureŽs Spring Vortex-3 oder „Meine Quelle“.

Beispiel Möglichkeit B

Aktivierung von 100 ml Chlordioxidlösung (0,3%) zur kurzfristigen Verwendung:

  • Befüllen Sie eine 100 ml HDPE-Flasche mit 100 ml gereinigtem oder abgekochten Wasser (die beste Haltbarkeit erzielen Sie mit doppelt destilliertem Wasser*).
  • Geben Sie 2 g der Komponente A (rot) in die HDPE-Flasche.
  • Warten Sie 1 Minute und geben Sie 2 g der Komponente B (blau) in die HDPE-Flasche.
  • Bitte beachten! Die Lösung darf während des gesamten Vorgangs nicht geschüttelt werden
  • Schrauben Sie die Flasche zu und warten bis die wässrige Lösung gebrauchsfähig ist.
  • Nach 1 bis 4 Stunden (je nach Wassertemperatur – siehe Tabelle unten) drehen Sie die Flasche 2x vorsichtig etwas.
  • Die Chlordioxidlösung ist nun fertig und gebrauchsfähig verwendbar.
 WassertemperaturHerstellungszeit Std. 
 20°C = 68°F mind. 3 Std.
 30°C = 86°F mind. 2 Std.
 40°C = 104°F mind. 1 Std.


Aktivierung größerer Mengen


Bei den Dosen (Komponenten A und B) für 5 Liter Chlordioxidlösung gehen Sie vom Prinzip genauso vor, nur dass Sie sich für größere Mengen selbst eine gut verschließbare Flasche oder Kanister besorgen müssen. Wenn Sie weniger als 5 L Chlordioxidlösung benötigen, nehmen Sie eine digitale Küchenwaage mit 1 g Teilung und teilen die Komponente A+B entsprechend auf. Bitte die Komponenten dabei vorher nicht miteinander vermischen, immer die oben genannte Reihenfolge einhalten. Nur so ist gewährleistet dass Sie eine 0,3% Chlordioxidlösung erhalten. Wenn Sie also keine 5 Liter, sondern z.B. nur 250 ml sofort verwendbare Chlordioxidlösung benötigen, wiegen Sie sich entsprechend je 5g Komponente A+B getrennt ab und geben zuerst das Wasser in Ihr Gefäß, dann die Komponente A, 1-2 min warten und dann die Komponente B hinzugeben. Der Rest wie schon oben erwähnt.

Die Fertigungszeiten für eine direkt aktivierte und verwendbare Lösung sind wie folgt: Ca. 1 Std. bei 40° C; ca. 2 Std. bei 30° C und ca. 3 Std. bei 20° C warmen Wasser. Sie erkennen - je wärmer das Wasser, desto schneller entsteht das fertige Chlordioxid. Eine Temperatur über 40° C ist nicht zu empfehlen, da sie die Entstehung von Cl02 nicht mehr beschleunigt.

Weitere Einsatzmöglichkeiten der 0,3% Chlordioxidlösung:


MückensprayEine 50 ml Sprayflasche mit destilliertem Wasser füllen. 60 Tropfen Chlordioxidlösung (0,3%) dazugeben. Anwendung bei Bedarf.

ReinigungFür WC-, Badewannen-, Wasch- und Spülbecken-, Fliesen-, Fenster-, Boden- und Wandreinigung; Auf 1 Liter gewöhnlichem Reinigungsmittel 50 - 100 Tropfen Chlordioxidlösung (0,3%). Wenn es lange Zeit nicht gebraucht wird wieder auffrischen (nach 6-8 Wochen). Bei Schimmel - in Wasser verdünnt besprühen.

Reinigung von Obst und Gemüse10-20 Tropfen Chlordioxidlösung (0,3%) in eine Schüssel mit 2 L Wasser geben. Obst oder Gemüse mind. 5 Min. in dieser Lösung lassen. Beseitigt Pestizide etc.

Lebensmittel- Obst - Gemüse keimfrei halten
Kühlschrank: Ein kleines (Kompott-)Schälchen mit Wasser + 2-5 Tropfen Chlordioxidlösung (0,3%) nach 5-10 Tagen Lösung erneuern. Entkeimt alles was im Kühlschrank ist.
Keller: Je 1 Liter Wasser ca. 10-15 Tropfen Chlordioxidlösung (0,3%); je nach Kellergröße mehrere Liter erforderlich; Lösung im Abstand von 5- 10 Tagen erneuern. Seit dem kein verschimmeltes Gemüse und Kartoffeln mehr im Keller.

Sie können auf eigene Gefahr die Konzentration der 0,3% Lösung bei der Herstellung jederzeit erhöhen, indem Sie weniger Wasser beifügen, z.B. eine 0.6% Lösung durch halbieren der vorgeschriebenen Wassermenge! 

Bitte beachten Sie, dass sich über der Flüssigkeit ein Luftraum befindet welcher mit gasförmigem Chlordioxid gesättigt ist. Wenn Sie nach den max. 4 Stunden das Gefäß öffnen, wird das gasförmige Chlordioxid aus der Flasche (dem Behälter) entweichen. Dieses Gas wirkt reizend auf Augen und Schleimhäute. Riechen Sie deshalb nicht direkt an der Flaschenöffnung oder inhalieren Sie nicht das Gas. Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften, dann bestehen keine gesundheitlichen Bedenken bei der Anwendung der wässrigen Chlordioxid-Lösungen.
Noch mehr zu Chlordioxid


  • Chlordioxid ist ein kleines, sehr bewegliches und starkes Molekül, bestehend aus einem Chlor-Atom und zwei Sauerstoff-Atomen. Abgekürzt ClO2, Chlordioxid existiert als freier Radikale in verdünnten Lösungen.
  • Chlordioxid hat ein Molekulargewicht von 67,45.
  • Chlordioxid ist ein Gas bei normalen Temperaturen und Drücken.
  • Chlordioxid hat einen Schmelzpunkt von -59°C.
  • Chlordioxid hat einen Siedepunkt von 11°C.
  • Chlordioxid ist gelblich / grün und hat einen Geruch ähnlich dem von Chlor.
  • Chlordioxid ist dichter als Luft und in Wasser gut löslich.
  • Chlordioxid expoldiert in der Luft bei Konzentrationen von >10%
  • Chlordioxid in seiner "freien" Form ist es verboten für den Straßen – und Seeverkehr, und wird normalerweise aus zwei Ausgangsprodukten vor Ort hergestellt.
  • Chlordioxid wird in Gegenwart von UV-, hohen Temperaturen und hoher Alkalität (> pH12) zerfallen.

Wirkung von Chlordioxid auf Mikroorganismen


Wenn Bakterien eliminiert werden, dann durchdringt Chlordioxid die Zellwand und gelangt in den Zellinnenraum. Die organischen Stoffe in den Zellen und auf der Oberfläche der Zellmembranen reagieren mit Chlordioxid. Dort zerstören sie den Zellstoffwechsel der Mikroorganismen.

Chlordioxid reagiert auch direkt mit den Aminosäuren und den RNA der Mikroorganismen in der Zelle. Chlordioxid tötet die Mikroorganismen, auch wenn sie inaktiv sind. Mikroorganismen sind nicht in der Lage, sie gegen die Wirkungen des Chlordioxids zu wehren.

In der Praxis leben jedoch nur wenige Bakterien allein. Sie leben in Gruppen. Sie halten sich am häufigsten im Wasser und auf den wasserführenden Oberflächen in der Form eines "Biofilmes" auf. Dieser Biofilm gestattet die enge Verbindung von vielen Millionen Bakterien. Vielen Biozide fällt es sehr schwer, diese Biofilme zu durchdringen. Schuld daran ist der Polysaccharid "Klebstoff". Dieser ist in der Lage , die Bakterien zusammenzuhalten bis eine Schicht, der Biofilm, gebildet ist. Im Gegensatz zu den meisten Biozide, kann Chlordioxid den Biofilm wirksam durchdringen, die Mikroorganismen eliminieren und den Film auflösen. Chlordioxid tötet Viren. ClO2 reagiert mit Pepton, einer wasserlöslichen Substanz, die aus der Hydrolyse von Proteinen zu Aminosäuren entsteht.

Chlordioxid gehört zu einer Reihe von Desinfektionsmitteln, die wirksam sind gegen Cryptosporidium und Giardia Lambia Oozysten, die zu Krankheiten wie Cryptosporidiose führen. (Bekanntlich sind diese auch bei den Malariaerkrankungen zugegen).
Quelle: Dr.-Ing.Wolfgang Storch 


Hauswasser-/Trinkwasserdesinfektions-Anlage




Zum kontrollierten Einsatz von TwinOxide im Hauswasser bieten wir Dosierungsanlagen an die direkt hinter der Wasseruhr installiert werden. Mit 1 Liter TwinOxide Basislösung (0,3% Chlordioxid) können Sie mindestens 50 m3 Wasser auf völlig geruchs- und geschmacklose Weise ohne unerwünschte Desinfektionsnebenprodukte und ohne Abwasserbelastung desinfizieren. Sie bekommen dadurch ein optimales Trinkwasser und machen sich dadurch unabhängig von möglichen Qualitästschwankungen Ihres Wasserversorgers. Bedingt durch das EU-Bestreben die lokale Wasserversorgung zu privatisieren ist es empfehlenswert rechtzeitig vorzusorgen und für eine ausgezeichnete Wasserqualität selbst zu sorgen.

In Kombination mit Natures Spring Wasserfilter und Energetisierung erhalten Sie über uns alles aus einer Hand.







Freitag, 27. September 2013

Verkeimung an den Lamellenwärmeaustauschern vorbeugen


http://www.business-on.de/owl/technik-mit-jetmaster-verkeimung-an-lamellenwaermetauschern-vorbeugen-_id15073.html

TECHNIK
Mit JetMaster Verkeimung an Lamellenwärmetauschern vorbeugen

Bielefeld. Der Legionellen-Ausbruch in Warstein, der eine komplette Stadt und zudem viele Touristen über mehrere Wochen belastet hat, schädigte den Ruf und die Wirtschaft einer ganzen Region. Aber erst mit dem Auftauchen der Stäbchenbakterien in der Kläranlage einer der größten Brauereien Deutschlands sind Politik und überregionale Medien bundesweit aufgewacht.
Dabei kann eine regelmäßige Wartung und Reinigung von Anlagen- und Kühlungssystemen sämtlichen Verkeimungen aktivvorbeugen.Die Gefahr, die von Legionellen bei nicht sachgemäßer und regelmäßiger Reinigung von Kühlanlagen ausgeht, ist hinreichend bekannt, wird aber immer wieder vergessen. Legionellen und Keime aller Art können in Rückkühlsystemen entstehen, wenn diese nicht regelmäßig gereinigt werden. Dies ist zu verhindern, wenn die sogenannten Lamellen-Wärmetauscher regelmäßig und richtig gereinigt werden.
Lamellen-Wärmetauscher werden vorwiegend zur Erwärmung und Kühlung von Flüssigkeiten mit Gasen (oder umgekehrt) eingesetzt. Als Heiz- oder Kühlmedium sind zum Beispiel Wasser und Sole geeignet. Dabei gibt es innovative und effiziente Reinigungsmethoden, die, regelmäßig angewendet, das Risiko von Verstopfungen und Verkeimungen verhindern können und zudem beträchtliche Energieeinsparungen mit sich bringen.
Die Kipp Umwelttechnik GmbH aus Bielefeld schafft mit ihrem patentierten JetMaster-Verfahren eine gründliche und keimfreie Reinigung von Lamellen-Wärmetauschern. „Wir können Systeme nahezu 100% reinigen und desinfizieren. Bei vielen Anlagen gibt es das Problem, dass diese sich mit einem normalen Reinigungsverfahren nicht vollständig reinigen lassen. Unser revolutionäres und umweltfreundliches JetMaster-Verfahren ist immenserfolgreich, auch für die Reinigung von Lamellen-Wärmetauschern mit großer Bautiefe bis 840mm.“, erklärt Oliver Kipp, Geschäftsführer der Kipp Umwelttechnik GmbH. Produziert wird der JetMaster durch die Schwesterfirma Mycon GmbH. Kipp Umwelttechnik verfügt über ein bundesweites Netz an Kooperationspartnern für das Verfahren, dadurch sind kurze Wege mit entsprechender Kosteneinsparung gegeben.
Das Reinigungsverfahren lässt Lamellen-Wärmetauscher auch bei starken Verschmutzungen wieder neuwertig erscheinen. Die Energieeinsparungen und reinigungsbedingten Einsparungen übersteigen die Reinigungskosten zumeist erheblich. Zudem entfallen hitzebedingte Ausfallzeiten und die Lebensdauer der Anlagen erhöht sich. JetMaster reinigt im Normalfall ohne jede Chemie, ausschließlich mit Druckluft zwischen 2-7 bar und geringen Mengen Wasser (ca. 0,5 – 1,50 l/min.). Die Wirkung beruht u.a. auf dem Kavitationseffekt. Das Wasser selbst ist hierbei bereits keimfrei. Der hochfrequent pulsierende Strahl bewirkt ein enormes Reinigungsresultat ohne Beschädigung der empfindlichen Lamellen. Oliver Kipp führt dazu aus „Erstaunlich, aber wahr: der Strahl ist so sanft, dass eine Hand, ohne Schutz durch einen Handschuh, problemlos in den Strahl gehalten werden kann, wie auf der Website der Mycon GmbH in einem Beispielvideo gezeigt wird“.
Dem zum Verfahren genutzten Wasser können auch weitere Mittel zur Desinfektion für eine noch effektivere Reinigung zugegeben werden. Der Düsenstrahl des Geräts erreicht jede kleinste Stelle im Tauscher und desinfiziert zuverlässig in kürzester Zeit und bei gleichzeitigem Reinigungseffekt.
Natürlich gibt es jetzt wieder Rufe nach neuen Regeln und die Erkenntnis, dass es bei den Wartungsvorschriften von Verdunstungskühlanlagen Verbesserungen geben muss. Es muss zukünftig verhindert werden, dass mit Legionellen verseuchtes Wasser in den Anlagen verblasen wird. Legionellen und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit, bedürfen einer neuen Risikobewertung und die Einführung von regelmäßigen Wartungen und Reinigungen muss zur Pflicht werden. Mit dem oben dargestellten JetMaster-Verfahren, liefert die Kipp Umwelttechnik GmbH ein umweltfreundliches und effizientes Produkt, mit dem solche Vorfälle bei regelmäßigem Einsatz zukünftig verhindert werden könnten.

 
(Redaktion)

Legionellen-Test für Vermieter Pflicht

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1498397

Immobilien: Legionellen-Test für Vermieter Pflicht

Vermieter sind verpflichtet, die Warmwasseranlagen in 

Mehrfamilienhäusern auf Legionellen testen zu lassen. Deshalb 

kommen auf Mieter neue Kosten zu. Der erste Test muss bis zum 

31. Dezember in Wohngebäuden erfolgen, deren zentraler 

Warmwasserspeicher oder Durchlauferhitzer mehr als 400 Liter 

fasst. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund 

Deutschland mit Sitz in Berlin hin. Geprüft werden müssen auch 

Häuser, deren Wasserleitungen zwischen dem zentralen Erwärmer 

und dem am weitesten entfernten Hahn ein Volumen von mehr als 

drei Liter haben. Zweifamilienhäuser sind indes nicht betroffen. 

dpa/tmn...
erschienen am 27.09.2013 um 06:40 Uhr

Donnerstag, 26. September 2013

Prozess wegen vorsätzlicher Trinkwassergefährdung

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/themen/friedhelm-naujoks/Ex-SGB-Chef-Friedhelm-Naujoks-wehrt-sich-gegen-Vorwurf-article1156878.html

Legionellen-Anlagen

Ex-SGB-Chef Friedhelm Naujoks wehrt sich gegen Vorwurf

BONN.  Friedhelm Naujoks, der umstrittene Ex-Chef des Städtischen Gebäudemanagements (SGB), muss sich seit Mittwoch wegen vorsätzlicher Trinkwassergefährdung vor dem Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, den Einbau einer Entkeimungsanlage in zwei Schulen angeordnet zu haben, durch die das Wasser mit giftigen Stoffen versetzt worden sein soll.
Friedhelm Naujoks nahm mit seinem Verteidiger Frank Seebode im Gerichtssaal Platz. Foto: Roland Kohls
Naujoks hatte das Verfahren zur "anodischen Oxidation" selbst mitentwickelt. Ihm sei bekannt gewesen, dass dabei gesundheitsschädliche Trihalogenmethane (THM) im Wasser gebildet würden, so die Anklage. Trotz alarmierender THM-Messungen im Konrad-Adenauer-Gymnasium habe er die Anlage auch noch in der Gesamtschule II in Bad Godesberg eingesetzt.
Der mittlerweile gefeuerte Ex-Manager wies die Vorwürfe zurück. Er glaube bis heute nicht, dass die THM-Belastung mit der Desinfektionsanlage zu tun gehabt habe, erklärte Naujoks. Sein oberstes Ziel sei gewesen, den massiven Legionellen-Befall in einigen Schulen, in denen das übliche Erhitzungsverfahren nicht half, einzudämmen. Das gelang auch. "Ich hätte nie wissentlich Menschen gefährdet", sagte Naujoks. Dass die Staatsanwaltschaft ihm eine vorsätzliche Straftat vorwerfe, sei "ehrverletzend".
Weitere Links
Im Sommer 2005 ließ Naujoks die Anlage ausschreiben; im September 2005 wurde sie am Konrad-Adenauer-Gymnasium installiert. Im selben Monat erhielt Naujoks eine warnende Mail von einem Fachmann des Landschaftsverbands Rheinland: Der wies darauf hin, dass das Oxidationsverfahren wohl keine Zulassung im Rahmen der Trinkwasserverordnung bekommen würde - das ist tatsächlich bis heute nicht der Fall. "Das war nur einer von Dutzenden Diskussionsbeiträgen", erklärte Naujoks dazu vor Gericht. Die Fachwelt sei davon ausgegangen, dass das Verfahren sicher sei.
Trotzdem ordnete das SGB am 6. Januar 2006 eine THM-Messung am Gymnasium an. Ergebnis: 0,16 Mikrogramm pro Liter - dreifache Grenzwertüberschreitung. Am 12. Januar ließ Naujoks die Anlage demontieren und fünf Tage später erneut messen. Resultat: praktisch keine THM-Belastung mehr im Wasser.
Der Vorsitzende Richter wertete das in der dreistündigen Befragung als starkes Indiz, dass sehr wohl ein Zusammenhang mit der Desinfektionsanlage bestand. Dennoch wurde sie wenige Tage später in der Gesamtschule installiert. "Das ist schwer zu verstehen", hielt der Richter dem Ex-Manager vor. Dieser habe doch gewusst, dass am Gymnasium krebserregende Methane aufgetreten seien. "Ich hätte mich nicht getraut, die Anlage weiterlaufen zu lassen", so der Richter.
An der Gesamtschule erreichte die THM-Belastung sogar 0,66 Mikrogramm pro Liter: eine 13-fache Grenzwertüberschreitung. Akute Gesundheitsgefahr bestand laut einem Gutachten nicht. Am 15. Februar 2006 ließ das SGB die Anlage abbauen. Naujoks plante jedoch einen weiteren Einsatz in Intervallen am Konrad-Adenauer-Gymnasium. Doch das Gesundheitsamt, von Beginn an skeptisch, verbot die weitere Verwendung. Könne es sein, fragte der Kammervorsitzende, dass der "Erfinder" dieser Technologie unbedingt an der Anlage festhalten wollte? Das bestritt Naujoks. Morgen geht der Prozess weiter.
Der Ingenieur ist auch im WCCB-Bauskandal mit weiteren aktiven und ehemaligen Stadtbediensteten angeklagt. Gegen seine Kündigung hat der 62-Jährige, der nach eigenen Angaben Arbeitslosengeld bezieht, in zwei Instanzen erfolgreich geklagt. Die Stadt versucht mit einer Nichtzulassungsbeschwerde am Bundesarbeitsgericht, die Kündigung doch noch durchzusetzen. Naujoks, der in Detmold wohnt, gehörte mit rund 175.000 Euro Jahresgehalt zu den bestbezahlten Stadtmitarbeitern.

Dienstag, 24. September 2013

AKW Leibstadt beantragt Langzeitversuch mit Chlordioxid




http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/Kuehlturm-Leibstadt-Desinfektion-als-Daueraufgabe;art372623,6319669

WALDSHUT-TIENGENKühlturm Leibstadt: Desinfektion als Daueraufgabe

Waldshut-Tiengen -  Um der Ausbreitung von Legionellen-Bakterien entgegenzuwirken, wird das Kühlturmwasser im Schweizer Atomkraftwerk Leibstadt regelmäßig desinfiziert.
AKW Leiberstadt
Kein Dampf quillt gegenwärtig aus dem Kühlturm des Schweizer Atomkraftwerks Leibstadt bei Waldshut. Der Betrieb ruht wegen Revisionsarbeiten. Ab Anfang kommender Woche soll der Reaktor wieder Strom liefern.  Bild: Mende
Service
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Die chemische Bekämpfung von Legionellen-Bakterien im Hauptkühlwasser des Schweizer Kernkraftwerks Leibstadt (KKL) gegenüber Waldshut ist zur Regelmäßigkeit geworden. Das Auftreten der Krankheitserreger konnte laut Betreiber deutlich reduziert werden. Zwecks Optimierung, so die KKL-Auskunft, soll die Verwendung von Chlordioxid statt des bisher eingesetzten Natriumhypochlorids geprüft werden.

„Wir haben gute Ergebnisse erzielt.“ Dies sagte KKL-Sprecherin Andrea Portmann auf Anfrage dieser Zeitung über die bisherigen Desinfektionsmaßnahmen. Erstmals im Dezember 2010 hatte das Werk, nachdem im Wasser des Kühlturms ein unzulässig hoher Legionellen-Befall festgestellt wurde, chemische Mittel gegen die Bakterien eingesetzt. Laut einer Dokumentation der Atomaufsichtsbehörde Ensi (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinsopektorat) konnte mit der damaligen Aktion „die Legionellenkonzentration nicht nachhaltig gesenkt werden“. Daher stellte das KKL Genehmigungsanträge für weiteren Chemieeinsatz. Der ist mittlerweile praktisch zur Routine geworden. Erstmals Ende Januar 2012 hatte das Werk die Erlaubnis zur regelmäßigen Desinfektion erhalten. Seither wird, außer bei Betriebsunterbrechungen wie während der Revision, laut KKL-Angaben die Maßnahme alle 14 Tage durchgeführt.

Bisher verwendet wurde die auch in Schwimmbädern gebräuchliche Substanz Natriumhypochlorid, bekannt als Javelwasser. Nun wird erwogen, diese Chemikalie durch Chlordioxid zu ersetzen, eine Verbindung aus Chlor und Sauerstoff. Laut KKL-Sprecherin Andrea Portmann geht es dabei um die Frage, ob die Desinfektion optimiert werden kann. Neben der Wirksamkeit bei Abtötung der Bakterien und der Verträglichkeit mit der Anlagentechnik steht dabei der Umweltschutz im Blickpunkt. Denn das behandelte Kühlwasser wird nach der Desinfektion mitsamt den dabei entstandenen Abbauprodukten in den Rhein geleitet. Die zulässigen Abgabewerte seien bislang eingehalten werden, sagte auf Anfrage dieser Zeitung Ensi-Sprecher Anton Treier. Chlordioxid habe bei Laborversuchen eine größere Wirksamkeit bei gleichem Mengeneinsatz gezeigt.

Einen behördlich genehmigten Testlauf mit Chlordioxid, das auch zur Aufbereitung von Trinkwasser verwendet wird, gab es laut KKL-Mitteilung bereits vom 7. bis 24. August. Das Werk hat jetzt bei den zuständigen Behörden den Antrag auf einen Langzeitversuch mit dieser Chemikalie gestellt. Bis die Genehmigung vorliegt, sollen die Legionellen weiterhin mit Javelwasser bekämpft werden. Im Jahr 2013 habe man die Konzentration der Krankheitserreger „markant verringern und auf tiefem Niveau“ halten können, so KKL-Sprecherin Andrea Portmann: „Die gemessenen Legionellen-Konzentrationen liegen momentan unter dem behördlich festgelegten Eingreifwert.“
 

Vorsorge gegen Legionellen-Gefahr

Erstmals 2010 wurde im Kühlwasser von Leibstadt eine unzulässig hohe Legionellen-Konzentration festgestellt.
 

Die Bakterien können die so genannte Legionärskrankheit auslösen. Die Lungenentzündung kann lebensgefährlich werden. Die Krankheitserreger können nicht nur in Kühltürmen von Atomkraftwerken oder anderer Industrieanlagen vorkommen, sondern beispielsweise auch in Schwimmbädern, Klimaanlagen und Warmwasseranlagen. Als Tröpfcheninfektion werden Legionellen über die Atemwege übertragen.
 

Schutz vor Ausbreitung: Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat für Kühlsysteme einen so genannten Eingreifwert festgelegt. Damit soll verhindert werden, dass sich in der Umgebung bedenkliche Konzentrationen bilden. Gemessen wird nicht im Kühlturmdampf, sondern im Wasser. Grundlage ist der Messwert für Koloniebildende Einheiten bei Mikroorganismen. Ab einer Anzahl von 10 000 Einheiten pro Liter sind Gegenmaßnahmen vorgeschrieben. Bei Routinekontrollen im Kühlturm-Wasser des Atomkraftwerks Leibstadt wurde 2010 ein Befall mit Legionellen festgestellt. Laut Ensi lagen die Werte damals wiederholt um 100 000 Einheiten pro Liter.
MEHR ZUM THEMA

http://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn/akw-leibstadt-beantragt-langzeitversuch-mit-chlordioxid

AKW Leibstadt beantragt Langzeitversuch mit Chlordioxid

Das AKW Leibstadt hat einen 17-tägigen Versuch mit Chlordioxid zur Bekämpfung der Legionellen-Keime im Hauptkühlwasser abgeschlossen. Die Verantwortlichen beantragen nun beim Bund einen Langzeitversuch. Bisher wurde gegen die Keime Javelwasser verwendet.
Die Legionellen-Keime könnten theoretisch über den Dampf aus dem Kühlturm freigesetzt werden.Bild in Lightbox öffnen.
Bildlegende:Die Legionellen-Keime könnten theoretisch über den Dampf aus dem Kühlturm freigesetzt werden. KEYSTONE
Die Ergebnisse aus den im August durchgeführten Versuchen hätten die gleichen positiven Resultate gezeigt, wie die Laborversuche, die zuvor durchgeführt wurden, schreibt das AKW in einer Mitteilung vom Montag.
Bis zur Genehmigung eines Langzeitversuches wendet das AKW Leibstadt nun weiterhin das Verfahren mit Natriumhypochlorit (Javelwasser) an. Sowohl Chlordioxid als auch Natriumhypochlorit finden bei der Wasseraufbereitung in Trinkwasseranlagen oder Schwimmbädern Anwendung.
Legionellen sind im Wasser lebende Bakterien, welche die Legionärskrankheit hervorrufen können. Dabei handelt es sich um eine Lungenentzündung, die einen lebensgefährlichen Verlauf nehmen kann.
Seit 2011 desinfiziert das AKW Leibstadt das Hauptkühlwasser mit Natriumhypochlorit. Die Legionellen-Keimzahl konnte so nachweislich verringert, aber nicht komplett vernichtet werden. Das Kühlwasser und die stark verdünnte chemische Substanz werden letztlich in den Rhein geleitet.